nachruf

ich hasse veränderungen. wenn's nur das ende vom studium und der berufseinstieg wären und die tatsache, dass man dem überhaupt nicht gewachsen ist, was jetzt auf einen zukommt- okay, kann man als herausforderung sehen.
aber da sind dann noch die vielen anderen dinge. wohn- und nachbarschaftsverhältnisse verändern sich, freunde ziehen weg, ein paar verliert man auf dem weg aus dem studentendasein. und plötzlich sind wir alle groß. machen uns sonntags nen kopf darüber, weil wir das schlafdefizit vom wochenende mit in die ganze nächste arbeitswoche schleppen. wir verlassen unsere wg's und nehmen so abschied von den orten, wo sich in den letzten jahren unser soziales leben abgespielt hat. und auch wenn solche abrissabschiedspartys durchaus ihren reiz haben- irgendwie weiß man, dass jetzt ein stück geschichte, das man gemeinsam geschrieben hat, abgeschlossen ist und dass man in zukunft alleine weiterschreibt. oder mit anderen leuten.
und so blicke ich zwar auf ein wunderbares wochenende mit einer würdigen 48h-abschiedsfeier zurück und trotzdem- gerade weil das ende nochmal so toll war, schmerzt es besonders.

bye bye liebste doe32: bühne unserer jugend, schauplatz vieler saudummer, aber auch saulustiger spontanaktionen inklusive der obligatorischen besuche unserer mittlerweile blauen freunde, die unsere personalien aufnehmen und nicht zuletzt zentraler ort unserer freundschaft. 
es war mir ein fest.



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