ich wusste, dass da was faul ist -.-

http://de.wikipedia.org/wiki/Fair-Trade-Siegel
Neues vom fairtrade-Siegel. Seit geraumer Zeit bemerke ich erfreut, dass das Logo Einzug in die umliegenden Supremärkte gehalten hat: Mangosaft, Kaffee und unlängst auch Bananen. Allerdings hat es mich doch ein wenig stutzig gemacht, dass man das Kilo Bananen trotz fairtrade-Siegel für unter 2€ bekommt und auch der Kaffeekauf war nicht annähernd so schmerzhaft wie bei Crazy Carry. Am Wochenende besuchte ich einen Workshop zum Thema 'Soziale Gerechtigkeit' und siehe an: Das Bekannteste aller fairtrade-'Güte'siegel darf seit geraumer Zeit schon auf Produkten kleben, die nur zu 20% aus fairem Handel stammen. Sinnlos. 


Natürlich ist es trotzdem besser, die Mehr-Schein-als-Sein-Banane zu kaufen, als Dole, Chiquita, Delmonte oder Fyffes. Diese vier Unternehmen kontrollieren 80% der weltweiten Bananenproduktion und nehmen dabei wenig Rücksicht auf Land und Leute. Auf den Großplantagen heißt das: Niedrigstlöhne, Kinderarbeit, Arbeiten unter gesundheitsschädlichen Bedingungen, weil z.B. hochgiftige und hierzulande verbotene Pestizide genutzt werden, Monokulturen, Vernichtung des Regenwaldes usw. Versucht man als Kleinbauer sein Glück, ist man dem Preisdruck des Weltmarktes ausgeliefert und bekommt oft weniger für seine Produkte, als man reingesteckt hat. Für mich ist es das Krankhafteste überhaupt, das Lebensmittel Spekulationsgut an der Börse sind. Kleinste Schwankungen des Weizenpreises bspw. stürzen anderswo ganze Nationen in die Hungersnot und trotzdem wird einfach weiterspekuliert. Ich könnt aaaaausrasten!


Der faire Handel versucht die Kleinbauern zu unterstützen und die Situation ihrer Familien zu verbessern, vor allem durch:
- Vorfinanzierung von Saatgut, wenn sich der Kleinbauer das nicht leisten kann
- garantierte Abnahme der Ernte zu einem angemessenen und stabilen(!) Preis
- Förderung von sozialen Projekten vor Ort (Gesundheitsprogramme, Bildungsinitativen, etc.)

http://www.banafair.de/
Damit das alles drin ist, muss das Logo drauf sein. Und das ist es im Weltladen (z.B. im Quilombo), in Verbrauchergenossenschaften (z.B. der VG Dresden), in Naturkostläden (z.B. im Nahrungsquell) oder in Reformhäusern. Während man in den Laden reingeht, sollte man schon anfangen "Das ist der gerechte Preis" als Mantra immer wieder vor sich hinzumurmeln, damit man nach dem Blick aufs Preisschild nicht empört kehrtmacht. Alles, was fair ist, ist schweineteuer. Dafür weiß man, dass dieses Geld nicht an den Händen der zehntausend Zwischenhändler kleben bleibt, sondern wirklich beim Bauer und seinem Dorf ankommt. Und vielleicht fängt man erst mal mit einem Produkt an. Bananen zum Beispiel. Und wenn man merkt, dass man deshalb nicht verhungert, nimmt man noch Kaffee dazu. Und vielleicht noch Tee und Reis. Denn das Ganze bringt nüx, wenn's hier keiner kauft!
 

Kommentare

  1. Gewundert hat mich das auch schon...aber auf die Idee, dass auch dieses Siegel nur noch eine Farce ist, bin ich natürlich nicht gekommen...Danke für den Hinweis.
    Viele Grüße,
    Malou

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  2. Mir ist das auch schon aufgefallen, allerdings kaufe ich eh ein wie es gerade passt. Dennoch finde ich dass das hier eine derbe Frechheit ist... klammheimlich die Optik des Siegels verkaufen und somit die Konsumenten verarschen. Tollo. Steph klärt auf! Mehr davon, bitte! (Du könnest mal drüber schreiben, dass die DM Produkte ohne Tierversuche hergestellt werden oder so was in die Richtung. Wusste ich nämlich nicht, aber bringt mich nun dazu bei einigen Sachen zur Hausmarke zu greifen.)

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    1. "steph klärt auf" klingt so, als hätte mich wochenlang durch geheimakten der supermarktmafia gelesen und wäre auf brisantes material gestoßen. tatsächlich hat es mir einfach jemand erzählt, der sich noch intensiver damit auseinandersetzt als ich.
      über dm wollte ich tatsächlich mal schreiben. vor nicht allzu langer zeit gab es mal ne reportage über dm und seine prinzipien, die ich aber leider verpasst habe :(

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    2. Die läuft immer mal wieder auf 'nem dritten Programm, grad diese Woche kam sie nochmal. Vielleicht findest du sie auch online? Manchmal kann man sie noch ein paar tage nach der Ausstrahlung online schauen. Ich hatte sie damals gesehen, war ganz interessant. LG Regina

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    3. danke. das google ich gleich mal.

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  3. Finde ich auch interessant und werde ich mal an meinen Mann weiterreichen, der liest sowas auch sehr gern.
    LG
    Kerstin

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  4. frech... wo man sich als konsument doch gleich so viel besser fühlt, wenn man fair kauft o.O

    (ich musste übrigens erst mal schauen, was du mit i.E. meinen könntest... da gibt es mehr möglichkeiten als ich dachte :D )

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    1. ???
      heißt: in elternzeit. is ja sonst verwirrend, wenn der titel auf 'lehren' hinweist und dann nix in die richtung kommt.

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  5. Danke für den Hinweis...ich wunderte mich schon..

    LG anja.

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  6. Der Witz ist doch, dass es den meisten Konsumenten grundlegend egal ist, was sie da woher kaufen und diese Sorte Gütesiegel nur dazu gemacht werden ebendenen ein bisschen das Gewissenskissen aufzuschütteln...

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    1. viel mehr als das leistet es ja auch nicht.

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    2. Deswegen ist es dem in der Stadt lebenden Menschen kaum möglich nachzuvollziehen, was unter welchen Umständen woherkommt. Was weiß denn ich, was der genossenschaftlich geführte Laden um die Ecke wirklich auf den Tisch bringt? Da kann z. B. zehnmal ne glückliche Biene aus Meissen vorndrauf sein, im Glas wurden womöglich doch fernöstliche Pollen zu Honig verarbeitet, nur eben um die Ecke.

      Was ich sagen will: Auf dem Land, wo der Konsument den Erzeuger womöglich persönlich kennt, braucht man weniger Siegel (gut, für Kaffee, sehe ich ein). Aber in der Stadt ist das alles komplett Vertrauenssache. Und wem kann man heutzutage schon noch trauen... zumindest bei Lebensmitteln? ;o)

      Nichts für ungut, jetzt gibt es trotzdem (glückliches) Abendessen! ;o)

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    3. ich glaub, bestimmten labels und bestimmten läden kann man schon vertrauen. der nahrungsquell zb holt sein zeug ja von den umliegenden bauernhöfen. aber sachen gegenüber, die im supermarkt stehen, ist skepsis bestimmt grundsätzlich angebracht.

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    4. Du glaubst, du kannst? Nein, du mußt. Du hast nämlich keine andere Wahl. Ich habe mal etwas zum Thema durch den Dschungel gegoogelt. Ganz einfach deshalb, weil ich von den »Fair« Gütesiegeln eher abgestoßen werde. Die Behauptung fair zu Handeln unterstellt nämlich allen anderen Importeuren dies nicht zu tun. Dem ist aber nicht so. Die einfache Rechnung: teuer mit Gütesiegel = gut, und billig ohne Siegel = schlecht, stimmt so nicht. Auch wenn das gern behauptet wird und logisch erscheint. Gerade bei Bananen oder Kaffee scheint es irrsinnig hohe Gewinnspannen zu geben auf die keiner verzichten will. Diese entstehen auch nicht durch Ausbeutung, sondern durch schlichte Überproduktionen. Das der kleine Bananenanbauer vom »fairen« Handel mehr hat ist unbestritten und durch Studien belegt. Belegt sind aber auch die Nachteile für ihn. Nachgewiesen ist auch, wie undurchsichtig solche faire Händler agieren. Im Vergleich zu den Preisen die hier der gutgläubige Verbraucher zahlen muß, ist es ziemlich wenig, was da unten auch ankommt. Ein kleines Beispiel: Das Café xyz hebt den Preis für eine Tasse Kaffee um 10% an, mit dem Hinweis, daß sie er aus fair gehandelten Kaffee besteht. In Wahrheit machen die Mehrkosten nur 1% aus. Als der Schwindel ruchbar wird, verzichtet das Café auf die Preissteigerung und verringert ihre Gewinnspanne um das 1%. Das ist eben der normale Kapitalismus und ich glaube nicht, daß man ihn durch eine Gütesiegel schicker machen kann. Und ich glaube auch nicht, daß der Importeur entscheidet, was der Plantagenbesitzer seinen Arbeitern zahlt. Der Käufer kann zwar minimale soziale Standards fordern aber deren Einhaltung nicht kontrollieren. Siehe China und Indien. Aber egal. Wer damit leben kann, sollte auf Gütesiegel achten auch wenn er nicht weiß, was sich wirklich dahinter verbirgt.

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    5. es gibt bestimmte gütesiegel auf produkten, die ich auch nur in bestimmten läden erwerben kann, bei denen ich sehr gut und transparent informiert werden, wieviel vom kaufpreis an wem geht. da wird auch nicht mit plantagenbesitzern gehandelt, sondern mit kleinbauern bzw. genossenschaften, zu denen sich diese kleinbauern zusammengeschlossen haben. z.b. die UROCAL in ecuador. die importiert mit BANAFAIR. von einer verkauften kiste gehen 5€ an den Bauern und 2€ an seine Genossenschaft, die UROCAL. zum vergleich: normalerweise gibts für die kiste zwischen 1,90 und 2,90€. you see: ich hatte im weltladen die möglichkeit, mich sehr genau zu informieren. nun kann man einwerfen, dass das alles eine große verschwörung ist und nichts von dem stimmt, was mir da im weltladen erzählt worden ist. aber wenn ich niemandem vertraue, gewinnt auch keiner.

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    6. Genau. Kleinbauern und Genossenschaften. Sobald die eine ökonomisch sinnvolle Größe erreichen, bei der die Chance besteht nicht in Armut und Rückständigkeit zu leben, ist es vorbei mit den fairen Handel. Das ist nur ein Kritikpunkt. Aber sei es, wie es sei. Es ist besser, als gar nichts und wenn du davon überzeugt bist, geht das ja in Ordnung. Obwohl es vielleicht doch eine weltweite Verschwörung sein könnte. Bielefeld hat es ja auch nie gegeben. Vielleicht sind das ja auch gar keine Bananen die da gehandelt werden. Man kann ja nie wissen. ;-)

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  7. Nur mal so als Anmerkung, Großhandelspreis in Deutschland für Hühnchenfleisch liegt z.Z. bei 31 Cent pro kg Lebendgewicht bei einem Hühnerendgewicht von 2,2kg. Ich kauf bei unserer Landfleischerei und weiß wo die Kühe wie stehen. Bei uns in der Gegend bauen viele Kleinbauern die Lebensmittel so natürlich an das die Lebensmittel Bioqualität haben ohne spezifiziert zu sein. Ich achte darauf alles was in Deutschland produzierbar ist nur aus Deutschland zu kaufen, ich kaufe z.B keine Äpfel aus Südafrika, keine Kartoffeln aus China und keinen Wein aus Kalifornien.

    LG

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    1. ist richtig. alles, was hier wächst woanders her zu kaufen, ist auch unsinn.

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    2. Stimmt, darauf zu achten ist ein guter Gedanke, der sicher nicht mal so schwer fällt. Nur das mit dem Wein... nein, nein...

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    3. beim wein muss ich auch kapitulieren.

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  8. Hey Steph

    das stimmt nur so halb mit den 20 Prozent. Das gilt seit 2011 für Mischprodukt wie z.B. Schokolade. Davor waren es 50 Prozent. Darüber kann man sich natürlich streiten, aber für Bananen gilt das nicht. Es sei denn, du findest eine gegenteilige Information ... ;)

    Schöne Grüße
    Luther

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  9. Hmmja, aber abgesehen davon ist es natürlich ein Witz Fairtrade Produkte bei einem Supermarkthändler zu kaufen, der seine eigenen MietarbeiterInnen unter widrigsten Arbeitsbedingungen ausbeutet.

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    1. hey martin,
      danke für den hinweis. ich hab das zugegebenermaßen nicht gründlich genug recherchiert, sondern die worte der workshopleiter vertrauensvoll übernommen. das mit den mischprodukten is aber auch scheiße genug und supermärkte sind es sowieso.
      was ich dir auch schon lange mal sagen wollte: ich find es richtig gut, wie du die katholische kirche damals aufgemischt hast. was mir nicht so gefällt, sind deine antisemitischen ausfälle im alter. aber nichts für ungut - das haste mittlerweile bestimmt eingesehen.
      liebe grüße
      steph

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  10. Konventionell ist das neue Bio. Ich kaufe meine Wurst nur noch, wenn sie von ordentlich gequälten Tieren stammt. Zertifiziert.

    Anders formuliert: Ich denke, dass die Diskussionen um gut vs. schlecht erzeugte Produkte verdeckt, dass man als fucking Konsument nie wirklich die Wahl hat. "Der Konsument entscheidet" ist Bullshit.

    Klar, gibt's immer mal ein neues Bio/Regional/EchtToll-Siegel, das mir Sicherheit/Friendliness/Natürlichkeit suggeriert, aber die Kontrolle über die Herstellung des Produktes habe ich doch nur dann so einiger Maßen, wenn ichs selber herstelle. Selbst den Bauern um die Ecke (gibt's den noch irgendwo?) kann ich nicht kontrollieren.

    Oh und klar gibt es nachweislich natürlich produzierten Stuff. Nur bleibt die Frage, was an einer seit Jahrtausenden domestizierten Tier-/Getreideart natürlich sein soll, deren eklige Milch/ grobe Fasern durch wer weiß wie raffinierte Verfahren nachträglich überhaupt erstmal erträglich gemacht werden. "Natürlich" hat sich wahrscheinlich auch so'n PR-Fuzzy ausgedacht, damit Produkte teurer verklingelt werden können. Dito "Fair". Wie zur Hölle kann man Fairness zertifizieren? Ist doch nur 'ne Freikauferei vom schlechten Gewissen.

    Ich will hier nicht für bedingungsloses DIY oder Fressen von Chemikalien plädieren, eher für einen sorglosen Umgang mit Produkten. Meine Zeit ist mir echt zu schade um mir Gedanken über mein Konsumverhalten zu machen. (oops, jetzt hab ichs doch gemacht)

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    1. essverhalten sollte sicher keine religiösen züge annehmen. aber als jemand, der zu den reichen dieser welt gehört, fühle mich verantwortlich gegenüber denen, die nicht zuletzt meinetwegen kaum ihre grundbedürfnisse stillen können. und völlig sorglos zu konsumieren, weil man meint, nichts an der gesamtscheiße ändern zu können, halte ich für bekloppt. oder unmoralisch. oder beides.

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    2. Mir ist unklar, wie man durch "sich in der Gesamtscheiße etwas subtiler verhalten" (was "bewusster Konsum" für mich ist) etwas an der GS ändern kann. Dieses Reden über bewussten Konsum ist m.E. dem Reden über die Farben der neuen Wintermode zum Verwechseln ähnlich. Beides lenkt den Blick von der Gesamtscheiße weg. Wobei natürlich auch die Frage bleibt, was die GS ist.

      GS ist für mich jene Heuchelei, die mit Labels wie "Fairer Konsum" zu weiterem Konsum ermuntert. Wenn sich Menschen über Produktion und Verbrauch zueinander in Beziehung setzen (müssen), geschieht das oft per se unfair. Der Konsument kann sich ja vielleicht noch aussuchen, was er wie konsumieren will, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kaffeepflückerinnen das können. Sie bleibt nach wie vor vom guten Willen weniger modebewusster Menschen abhängig. Aber was ist in 5 Jahren, wenn sich niemand mehr dafür interessiert?

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    3. Dann geht es weiter wie gehabt. Es kommt ein neues Siegel, vielleicht Öko-Bio ohne Spuren von Chemtrails und mit einem Tierschutzprädikat, wie all die Jahre vorher schon. Der Konsument ist so therapieresistent, daß er dem auch freudig zustimmen wird. Die Gütesiegel kommen und gehen und das System bleibt das Gleiche.

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    4. das was ihr ansprecht, finde ich gegeben, wenn supermärkte 'umweltfreundliche' tüten anbieten oder 'umweltfreundliche' autos gebaut werden oder h&m eine organic line rausbringt. da wird schlechter konsum, sinnloser konsum ein bisschen netter gemacht und dann kaufen sich ganz viele ganz begeistert die umweltfreundliche tüte, statt einfach ihren scheißstoffbeutel mitzubringen. oder alle ihre trendteile von der bio-linie, statt die sachen anzuziehen, die sie schon haben. und das wird ja in ganz großem stil gemacht, gerade seit fairtrady und bio sein so'n hipsterding ist.
      aber bei lebensmitteln ist das so ne sache: ich MUSS was essen. und zwar regelnmäßig, nicht nur, wenn's grad herbst ist und ich ein paar pilze im wald finde. ich kann an dieser stelle nicht auf konsum verzichten, sondern kann nur den besten weg suchen. und da kauf ich lieber etwas mit einem siegel. dem ich persönlich vertraue. solange es crazy carry auch tut.

      mich würde interessieren, welche machbaren(!) alternativen ihr seht?
      ich würde auch gern das system abschaffen. weiß aber nicht wie.

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    5. Keine. Den Systemänderungen müssen scheitern, wie in den letzten hundert Jahren, weil der Mensch sich nicht ändert. Er wird nie lernen, sein Wohl dem der Gemeinschaft unterzuordnen. Daran haben weder Religionen, Revolutionen oder Wertewandel etwas geändert. In jedem System wird der Einzelne (nun, nicht jeder) sich auf Kosten der Mehrheit einen Vorteil verschaffen wollen. Weil wir das wissen und weil das gegen unsere Überzeugung ist, wir aber trotzdem mitmachen oder mitmachen müssen, freuen wir uns über jedes schicke Etikett, was die GS kaschiert. Nur so können wir mit den Verhältnissen halbwegs leben.

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    6. Eine machbare Alternative zur GS? - Die GS beim Namen nennen und sie lieben lernen. Mit allem, was dazu gehört, wie meine Mutti sagen würde.
      Wenn man das geschafft hat, dann kann man ihr auch Kosenamen geben. Der GS. Der Mutti sowieso. Hui, es lebe der Fatalismus!

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  11. Danke fürs Aufklären! Ich finde es nicht in Ordnung, dass dieses bisher sehr vertrauenswürdige Siegel so verwässert wird. Als Verbraucher kann ich mich zwar um mehr Wissen bemühen, aber für jedes einzelne Lebensmittel den Herstellungsprozess nachzuvollziehen, ist einfach mal nicht drin. Da ist es gut und wichtig, sich auf solche Siegel verlassen zu können. Und nun das... Aber deine Idee "erstmal vielleicht nur Bananen, dann noch den Kaffee dazu" finde ich sehr gut, das werde ich so machen! Liebe Grüße & bis heute Abend! Regina

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