tatortnachbesprechung #3

Zum gestrigen Tatort fällt mir echt nicht viel ein, außer vielleicht die Frage: Wie strange ist zu strange? Die Dortmunder haben gleich vier Ermittler, aber keiner von ihnen kommt als Sympathierträger in Frage. Der Schimanski-Verschnitt von Hauptkommissar geht mir einfach nur auf den Sack. Die Schwester von Lena Meyer-Landrut könnte sympathisch sein, nervt aber mit ihrem heimlichen Verhältnis zu Blondie, der wiederum gar kein Profil hat. Und die souveräne Chefin holt sich just in der Folge einen Stricher auf's Zimmer, in der Prostitution (in gewisser Weise) thematisiert wird. Alle irgendwie strange. Aber am Ende war das Privatleben der Ermittler immerhin spannender als der Fall...

Kommentare

  1. ich fand ihn auch strange, aber das gefällt mir. Nur beim letzten Schreibtischgemetzel habe ich mich etwas sehr fremd geschämt :-)

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    1. die letzte szene war die einzige, bei der ich wirklich gerührt war. hatte was mit dem foto von dem kind zu tun. ich würde auch was kaputt machen wollen...

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  2. Die Besprechung hatten wir heute früh mit Oma und Opa auch. Also es gibt schlimmere Kommissare, aber auch bessere. Bei uns stellte sich die Frage, ob das den realen Polizeialltag wiederspiegelt. Na hoffentlich nicht. ;-)
    LG
    Kerstin

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  3. Wollte gestern auch beinahe den Tatort sehen, dann nur den Anfang und der Hauptkommissar mit seinem Psycho-Tick ist mir schon in dem Tatort davor auf die Nerven gegangen. Schnell merkt man, wenn die Charaktere nur schablonenhaft sind und zappt weg oder hörtliebger gute Musik oder liest...warum soll ich mir so einen "Tatort" antun.

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  4. Ich fand den wahnsinnnig gut... da mir das Dortmunder Quartett beim ersten Falle gar nicht zusagte (Faber ist mir zu irr), wollte ich erst gar nicht anschalten. Aber schon lange hat mich nichts mehr so gepackt. Ein Fall in dem keiner wirklich böse und alle Opfer waren....schwierig... realistisch. Sehr traurig. Und dann der ergreifende Schluss... ich hoffe die machen so weiter.

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    1. den schluss fand ich auch sehr ergreifend. aber der rest... das problem, das dem fall zugrunde liegt, fand ich auch ergreifend. leider wurde es so überlagert von den strangen ermittlern.

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    2. Irgendwie hast du da recht... gleich das Privatleben von vier (!!!) Ermittlern in 90Minuten Krimi unterbringen zu wollen ist zu viel des Guten. Gut, dass es mich nicht genug gestört hat um umzuschalten ;)

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