b4y: ephraim kishon "der glückspilz"

Die Cousine meiner Mutter hat ein komplettes Regal voll Kishon. Sie und ihr Mann lieben ihn. Irgendwann hat sie meiner Mutter mal was von ihm gegeben und die meinte, das wäre "der größte Mist, den sie je gelesen hat." Mmh. Nachdem ich einen Roman von ihm gelesen hatte, stellte ich fest, dass es zu Kishon wahrscheinlich nur zwei Haltungen gibt: Liebe oder Verständnislosigkeit. Wie würdet ihr sein Werk einschätzen? Cool, Schrott, keine Ahnung? Falls letzteres zutrifft, könnt ihr Abhilfe schaffen, indem ihr hier einen Kommentar hinterlasst und euch das Buch von mir schenken lasst :)

Hier noch ein paar Infos zum "Glückspilz":

"Der lange erwartete neue Roman des weltbekannten Satirikers ist sein persönlichstes literarisches Werk. Mit den humorvollen Abenteuern seines Romanhelden, eines hoffnungslos unbegabten Fernsehstars, zieht Ephraim Kishon eine überraschend intime und humorvolle Bilanz all jener Lebenserfahrungen, die er bisher für sich behielt. Er beschreibt auf seine unverwechselbare Weise die Qualen um den Spießrutenlauf zum Erfolg, ausgeliefert an die übergeschnappten Medien, und die unvermeidlichen Debakel der ebenso unvermeidlichen Dreiecksgeschichten.
Seinen neuen Roman 'Der Glückspilz' hat Ephraim Kishon im Grunde während seines ganzen langen Erwachsenenlebens geschrieben. Es ist keine Autobiografie, jedoch eine Preisgabe seiner persönlichen und manchmal geheimsten Erfahrungen, die er bisher nicht zu Papier bringen wollte. Im Mittelpunkt steht ein vor sich hin dümpelnder Held, der von einem schwachsinnigen Starkritiker, eigentlich gegen seinen Willen, zum umjubelten Shootingstar gemacht wird. Sein kometenhafter Aufstieg beschert ihm alles, wovon ein Mann nur träumen kann: Ruhm, Geld und Frauen. Doch wie alle bemitleidenswerten Glückspilze der heutigen Gesellschaft erlebt er nicht nur seine unaufhaltsame Selbstzerstörung, sondern auch die heitere Höllenfahrt eines immer chaotischer werdenden Privatlebens." 


Quelle: http://www.kishon.info/werk/buecher/DerGlueckspilz.html

Kommentare

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  2. Kishon ist wohl ein Klassiker an sich. Habe einen ziemlich dicken Wälzer mit gesammelten Werken im Regal, welcher im Laufe der Jahre regelmäßig für Erheiterung sorgen konnte, wenn auch, meiner bescheidenen Meinung nach, das Frühwerk amüsanter, als die späten Erzählungen ist. Aber das ist sicher Geschmackssache. Wenn man aber halbwegs Humor hat, sollte man wenigstens mal ein Kurzgeschichtelchen Kishons gelesen haben.

    Obwohl, wer hat heute schon noch Humor? Ich nicht. Bäh! ;o)

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    1. dann hätte ich nicht mit seinem letzten werk anfangen sollen...oder ich hab auch keinen humor...unwahrscheinlich.

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  3. Ich hatte als Kind ein großes, dickes Kishon Buch mit allerhand lustigen Geschichten... z.B. die einer Pralinenschachtel, die immer weiter und weiter verschenkt wird. Ich hab das Buch geliebt. Heute geben mir die Geschichten nichts mehr. Man ändert sich wohl einfach.

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    1. humor ändert sich auf jeden fall. gab's da nicht nen spruch, der den wandel des humors mit dem der weinvorliebe vergleicht? so in die richtung, dass beides immer trockener wird. obwohl ich nur letzters bestätigen kann.

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    2. Ich wiederum kann nur das mit dem Humor bestätigen - ich trinke am liebsten Weine, die wie Limo schmecken^^

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  4. öh.... nö :)

    und ich muss ja auch erst einmal das andere buch lesen!

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